Der Raub der Sabinerinnen, 1998
Ein Schwank in vier Akten von Franz und Paul von Schönthan
Regie: Christa Dunker, Michbert Scheben
Regie: Christa Dunker, Michbert Scheben
Inhalt
Gymnasialprofessor Gollwitz hat in jugendlichen Tagen eine heroische Römertragödie über den „Raub der Sabinerinnen“ verfasst – oder besser: verbrochen. Theaterdirektor Striese überredet ihn, ihm das Stück für eine „grandiose Aufführung“ zu überlassen, denn er wittert darin eine kassenfüllende Sensation, schließlich gehört der brave Familienvater Gollwitz inzwischen zu den Honoratioren der Stadt.Gollwitz hat angesichts seiner gesellschaftlichen Stellung zwar Bedenken, aber seine Eitelkeit siegt, zumal Striese verspricht, die Tragödie ohne Nennung des Autors aufzuführen. Selbstverständlich darf auch die gerade verreiste Gattin Gollwitzens, die in jedwedem Theater eine Lasterhöhle wittert, nichts davon erfahren.
Aber kaum hat der Professor seine Zustimmung gegeben, läuft alles anders als geplant. Seine Frau Gemahlin kommt überraschend früher zurück, sein Inkognito lässt sich nicht wirklich wahren, ein flüchtiger Bekannter aus Berlin sorgt für weitere Verwicklungen, die Aufführung droht zur Blamage zu werden – und im Nu sieht sich der Professor mitten in einem Chaos. Doch zum Glück hat Striese eine theatererfahrene Gattin, und diese hat einen genialen Einfall …
Ein Stück, in dem sich das Theater selbst nicht ganz ernst nimmt, das zugleich aber auch eine Liebeserklärung an die dramatische Kunst ist und von Theaterbegeisterung und -besessenheit, von Ehrgeiz, Talent, Lächerlichkeit und vom unzerstörbaren, heroischen Glauben an das Theater erzählt. Und von einem Theatertitanen, den jeder kennt: Emanuel Striese, Direktor eines Schmierentheaters, dessen Name zum feststehenden Begriff geworden ist, wenn es um ganz furchtbar schlechtes Theater geht – oder um ganz furchtbar komisches!
Besetzung
| Emanuel Striese | Marten Voigt |
| Dr. Martin Gollwitz | Herbert Schlaug |
| Friederike, seine Frau | Wanda Huhn |
| Paula, beider Tochter | Britta Skibbe |
| Marianne Neumeister, geb. Gollwitz | Britta Schmidtke |
| Dr. Leopold Neumeister | Thorsten Bischoff |
| Rosa, Haushälterin bei Gollwitz | Svenja Link |
| Oma Gollwitz | Jasmin Spornhauer |
| Meissner, Schuldiener | Andreas Spornhauer |
| Karla Gross, Weinhändlerin | Birgit Bischoff |
| Emil Gross, genannt „Sterneck“ | Jo Leverenz |
Backstage
| Regie | Christa Dunker, Michbert Scheben |
| Souffleuse | Jasmin Spornhauer |
| Kostüme | Birgit Bischoff |
| Frisuren | Svenja Link |
| Maske | Jens Köhler |
| Requisite, Inspizient, Regieassistenz | Petra Lorenz |
| Ton/Musik | Thorsten Bischoff |
| Licht | Andreas Spornhauer |
| Front of house | Elke Timm |
| Probenfotos | Antje Gödeke |
| Bühnenbild | Marten Voigt |
| Bühnenbau | Marten Voigt, Peter Kinadeter, Rolf Huhn, Herbert Schlaug, Jo Leverenz, Andreas Spornhauer |
| Plakat | Marten Voigt, Michbert Scheben |



