Pension Schöller, 1997
Posse nach Carl Laufs und Wilhelm Jacoby
Regie: Herbert Schlaug
Regie: Herbert Schlaug
Inhalt
![]() | Der Rentner Klapproth fährt von Kyritz an der Knatter nach Berlin aufgrund eines Zeitungsartikels über Soireen in Berliner Heilanstalten. Die möchte Klapproth unbedingt von innen sehen, um am heimischen Stammtisch mithalten zu können. Sein Neffe Alfred, der dringend Klapproths Geld benötigt, führt ihn in der Pension Schöller ein, wo diverse skurrile Persönlichkeiten logieren, die aber keineswegs verrückt sind. Der Onkel bemerkt den Schwindel seines Neffen nicht. Und in der Tat auf den ersten Blick erscheinen die Zeitgenossen aus der Pension recht merkwürdig: das ist der duellwütige Major a.D. Gröber, die verschrobene Schriftstellerin Frau Krüger, der angehende Schauspieler Eugen Rümpel, der statt -l- immer nur -n- sagen kann ("Othenno") und schließlich der Großwildjäger Fritz Bernhardy, von dem Klapproth sich – natürlich nur zum Schein – auf eine abenteuerliche Reise quer über den Globus überreden lässt. Die nächste Skurrilität tritt ihm in Gestalt der Amalie Pfeiffer entgegen, deren Obsession es ist, ihre Tochter Friederike zu verheiraten. Wieder zu Hause in der Provinz angekommen, glaubt Philipp Klapproth, sein gewohntes Leben weiterführen zu können. Doch wer die Geister rief, bleibt von ihnen nicht verschont: Ein „Irrer“ nach dem anderen kommt ihn besuchen. Seine Familie staunt: Sollte der Onkel etwa verrückt geworden sein? Im Grunde befindet sich jede dieser komisch skurrilen Typen auf der Jagt nach einem Zipfel vom Lebensglück, bei deren Erfüllung sich die Figuren häufig selbst im Weg stehen. |
Besetzung
| Berliner Boffke | Niklas Schultes |
| Maler Ernst Kissling | Jens Köhler |
| Kellner Jean | Markus Pottgießer |
| Major a.D. Gröber | Marten Voigt |
| Großwildjäger Fritz Bernhardy | Thorsten Bischoff |
| Schriftstellerin Josephine Krüger | Antje Gödeke |
| Kauffrau Eugenia Rümpel | Birgit Bischoff |
| Witwe Ulrike Sprosser | Christel Schlaug |
| ihre Tochter Ida Sprosser | Britta Skibbe |
| ihre Tochter Franziska Sprosser | Svenja Link |
| Neffe Alfred Klapproth | Jo Leverenz |
| Onkel Philipp Klapproth | Michbert Scheben |
| Pensionswirtin Lieselotte Schöller | Jasmin Spornhauer |
| ihre Tochter Frederike Pfeiffer | Britta Schmidtke |
| „Stand in“ | Anne Henschel |
Backstage
| Regie | Herbert Schlaug |
| Regieassistenz | Christa Dunker |
| Inspizienz | Christa Dunker |
| Souffleuse | Hedi Wieczorreck |
| Bühnenbild/Licht | Niklas Schultes, Andreas Spornhauer |
| Tontechnik | Thorsten Bischoff |
| Requisite | Antje Gödeke |
| Kostüme | Birgit Bischoff |
| Maske | Jens Köhler |
| Frisuren | Svenja Link |
| Front of House | Elke Timm |
| Videoaufnahmen | Willy Krüger |




