Maske


Wir entwerfen unsere Masken selbst und schminken uns gegenseitig: auf jung, alt, häßlich, kleben Bärte und modellieren Narben.

Was steckt eigentlich hinter der Maske?
(aus dem Programmheft zu "Ein Sommernachtstraum")

Maske, das ist dieser etwas merkwürdig riechende, total fettige Stift, mit dem im Gesicht 'rumgeschmiert wird. Dann wird mit extrem viel Puder 'drübergewedelt, und dann soll man angeblich bühnentauglich sein. Tja, das war damals mein erster Eindruck von der Materie, aber jetzt weiß ich mehr.

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Die erste große Aufgabe der Maske ist es, die Mimik und die Gesichtszüge der Schauspieler zu unterstreichen oder zu verstärken. Durch die Ganzkörperbeleuchtung der Scheinwerfer fällt das ungeschminkte Gesicht nicht mehr auf und verliert sich im Bühnenbild. Dabei sind gerade das Gesicht und die damit verbundene Mimik die wichtigsten Werkzeuge eines guten Schauspielers. Nicht wegen der Spuck- oder Schweißtropfengarantie sind die Plätze in der ersten Reihen teurer (außer bei SPUNCK – wer zuerst kommt, sitzt vorn!). Die zweite große und damit auch wichtigste Aufgabe der Maske ist die Verwandlung. Will sagen: aus jung mach' alt, aus hässlich mach' schön und umgekehrt; das ist jeden Abend die wahre Kunst der Maske.
Das Interessante an der Maske ist die Veränderung des Gesichts, und das jeden Abend wieder neu. Außerdem ist es mir persönlich wichtig, dass der Schauspieler in der Zeit, in der er geschminkt wird, die Möglichkeit hat, sich vor dem Auftritt noch einmal ein wenig zu entspannen. Ich kann immer wieder beobachten, dass die Akteure in der Maske anfangen, ruhiger zu atmen, und wenn sie fertig sind, ganz gesammelt und gelassen wieder aufstehen. Diese, quasi, meditative Pause ist für die notwendige Konzentration vor dem Auftritt optimal.

 

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Nach einigen Kursen und Aufführungen zum Ausprobieren bin ich jetzt hauptverantwortlich für die Maske und sorge dafür, dass auch in dieser Produktion die Schauspieler zu sehen sind und ihren Rollencharakteren entsprechend verändert werden. Dies gestaltet sich zum Beispiel beim Sommernachtstraum ein wenig komplizierter als sonst, da die Maske noch stärker als sonst bei SPUNCK von der Frisur, vom Kostüm und auch vom Rollenprofil abhängig ist. Also muss über Darstellungsformen nachgedacht werden, und aus allen Medien, die einem zur Verfügung stehen, werden Ideen gesammelt. Für die Elfen z.B. stand Robin aus "Batman und Robin" Pate. Für den Puck hatten wir eine Vorlage aus einem Theaterbuch, für die Maske der Titania war ein sonniger Sonntag auf dem Balkon sehr inspirierend.

 



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Das Interessante an der Maske ist die Veränderung des Gesichts, und das jeden Abend wieder neu. Außerdem ist es mir persönlich wichtig, dass der Schauspieler in der Zeit, in der er geschminkt wird, die Möglichkeit hat, sich vor dem Auftritt noch einmal ein wenig zu entspannen. Ich kann immer wieder beobachten, dass die Akteure in der Maske anfangen, ruhiger zu atmen, und wenn sie fertig sind, ganz gesammelt und gelassen wieder aufstehen. Diese, quasi, meditative Pause ist für die notwendige Konzentration vor dem Auftritt optimal.

Über uns

Die Theatergruppe Spunck ist eine Betriebssport-Sparte
des Hamburger Unternehmens Otto und besteht aus Mitarbeitern
der Firmen der Ottogroup und Freunden.

Die öffentlichen Aufführungen finden zwischen Oktober und Februar im Osten Hamburgs statt.

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Kontakt

Birgit Bischoff

+49 40.484.390

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Martina Düvelmeyer

+49 40.20.00.77.52

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